Unternehmertum und christliche Spiritualität

In diesem Seminar stehen Fragen im Mittelpunkt, die im unternehmerischen Alltag oft präsent sind, aber selten vertieft werden:
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Wie erkenne ich meine Berufung – und woran merke ich, ob ich auf diesem Weg bin?
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Wie kann ich mich der Führung des Göttlichen anvertrauen, auch wenn Angst vor Versagen, Ohnmacht oder Kontrollverlust spürbar wird?
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Was bedeutet es, mich den Rhythmen und Kreisläufen der Schöpfung anzuvertrauen – im Spannungsfeld von Planung und Loslassen?
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Was heißt es konkret, als Unternehmerin oder Unternehmer Werkzeug des Göttlichen zu sein?
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Woran erkenne ich, ob ich geführt werde – oder ob ich vor allem meinem Ego-Verstand folge?
Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen erfolgt anhand des eigenen Erlebens und wird unmittelbar auf den unternehmerischen Kontext bezogen.
Das Seminar eröffnet die Möglichkeit,
- persönliche Muster im Umgang mit Druck, Unsicherheit und Verantwortung besser zu verstehen
- einen differenzierten Zugang zu Spiritualität im Führungsalltag zu entwickeln
- Orientierung für Entscheidungen zu gewinnen, die über kurzfristige Logik hinausgehen
- Ansätze zu entdecken, wie Vertrauen auch in herausfordernden Situationen praktisch gelebt werden kann
Dieses Seminar richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, die bereit sind, sich mit den tieferen Dimensionen ihres Handelns auseinanderzusetzen – und Führung aus einer inneren Verankerung heraus zu gestalten.
Termin: Donnerstag, 13. Mai, 17.30 Uhr bis Samstag, 15. Mai 2027, 13 Uhr
Das Seminar wird angeboten von der Führungsakademie des Bistums Aachen
Unternehmerische Verantwortung bedeutet, Entscheidungen zu treffen, ohne alle Antworten zu kennen.
Märkte verändern sich, Erwartungen wachsen, Unsicherheiten bleiben. Gleichzeitig stellt sich eine grundlegende Frage:
Woran orientiere ich mein Handeln – über Zahlen und Strategien hinaus?
Dieses Seminar richtet den Blick auf die Verbindung von unternehmerischem Handeln und christlicher Spiritualität. Im Zentrum steht die persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen inneren Haltung – als Grundlage für Klarheit, Entscheidungsfähigkeit und innere Stabilität.
Ein zentrales Arbeitsinstrument ist das Enneagramm: ein seit Jahrhunderten in der christlichen Spiritualität verwurzeltes Persönlichkeitsmodell, das heute auch in der Businesswelt genutzt wird. Es hilft, innere Muster, Motive und Begrenzungen zu erkennen – insbesondere dort, wo sie unser Denken und Entscheiden unbewusst prägen.
Ergänzt wird dies durch das Modell „Bewusst Führen“, das die Verbindung von innerer Haltung und äußerer Wirksamkeit in den Fokus nimmt.
Ihre Trainerin:

Tonja Bruckhaus begleitet Unternehmerinnen, Unternehmer sowie Organisationen dabei, wirtschaftlichen Erfolg mit sinnstiftenden Formen der Zusammenarbeit zu verbinden.
Das Enneagramm ist seit vielen Jahren fester Bestandteil ihrer Coachings, Seminare und Teamentwicklungen. Sie schätzt die Tiefe, mit der dieses Modell Menschen ermöglicht, sich selbst und andere besser zu verstehen und neue Entwicklungswege zu entdecken.
Das von Tonja entwickelte Modell Bewusst Führen richtet den Blick auf die innere Quelle unseres Handelns. Es lädt dazu ein, eigene Denk- und Reaktionsmuster bewusst wahrzunehmen und sich immer wieder neu für Vertrauen statt Angst zu entscheiden. So wird Führung zu einer inneren Praxis, aus der Klarheit, Verantwortung und stimmiges Handeln entstehen können.
